Jugendarbeit 2.0 – Eine Beobachtung aktueller Trends
Dies ist ein Gastbeitrag von Daniel Seiler. Wenn du einen Gastbeitrag für Holysheep schreiben willst, lies die Richtlinien für einen Gastbeitrag.
Ich möchte in diesem Artikel einen Blick auf aktuelle Trends werfen, die sich aus meiner Sicht derzeit in der Jugendarbeit durchsetzen und bereits eine breite Basis besitzen. Grundlage hierfür sind zum einen meine eigenen, praktischen Erfahrungen; zum anderen meine Beobachtungen durch die Arbeit am Jugendleiter-Blog und an Ferienlager Online.
Trend 1: Social Media
Ein Großteil der aktiven Jugendleiter gehört heute zur Generation der “Digital Natives” – also zu denjenigen, die wie selbstverständlich mit dem Computer aufgewachsen sind und für die ein Internetzugang zur Grundausstattung eines Haushaltes gehört. Seit etwa fünf Jahren hat sich der Begriff Web 2.0 für neue Angebote im Internet durchgesetzt, die erst durch das Mitmachen der User an Wert gewinnen. Beispiele hierfür sind soziale Netzwerke wie StudiVZ oder Facebook oder auch Blogs, Twitter und Podcasts.
Aktuell entdecken immer mehr Vereine und Verbände die Chancen, die das “neue Netz” bietet, für sich und nutzen es aktiv für ihre Verbands- und Öffentlichkeitsarbeit. Neben der Verbreitung von Pressemitteilungen und Hinweisen zu Veranstaltungen und Angeboten können die oben aufgeführten Angebote zur Verbreitung und Generierung von Wissen für den eigenen Verband genutzt werden. Über Twitter können Eltern verfolgen, was gerade im Ferienlager ihrer Kinder passiert (siehe zum Beispiel twitter.com/fjcoburg) oder es können unter den Mitarbeitern Ideen für kommende Veranstaltungen in Gruppen in sozialen Netzwerken gesammelt werden. Durch eine starke Vernetzung zwischen Gruppen und Personen im Web 2.0 können Kommunikationswege verkürzt und Synergien geschaffen werden.
Trend 2: Geocaching
Kinder und Jugendliche zum Wandern zu bewegen ist nicht immer einfach. Frische Luft und der Wald als Umgebung scheinen gerade bei Teenagern eher unbeliebt zu sein. Meine Erfahrung zeigt aber, dass man aber mit Geocaching auch diese Jugendliche motivieren kann, sich zu bewegen und in der Natur unterwegs zu sein. Du fragst dich jetzt, was Geocaching ist? Nun, darunter versteht man eine Art Schatzsuche 2.0, die mit Hilfe eines GPS-Geräts und einem Internetzugang funktioniert.
Zuhause sucht man sich im Internet versteckte Schätze in der eigenen Umgebung heraus, gibt die Koordinaten in das Gerät ein und lässt sich dann von diesem in die Nähe des Caches führen. Nun heißt es suchen und sich freuen, wenn man einen Schatz gefunden hat. Diese können ganz unterschiedlich ausfallen. Mal sind es einfach nur Logbücher, in die man seinen Besuch und Fund einträgt. Mal sind es kleine Gegenstände, von denen man sich einen mitnehmen darf, wenn man selbst auch etwas kleines dalässt.
Größere Caches sind nicht ganz so leicht zu finden. Mal muss von zuhause aus recherchiert werden oder es müssen vor Ort Aufgaben und Rätsel gelöst werden. Es gibt Nacht-Caches, die mittels Leuchtmitteln nur in der Nacht zu finden sind, Stadt-Führungen und vieles mehr.
Geocaching ist im Moment sehr beliebt und erfreut sich immer mehr Zulauf. Auf Ferienlager Online habe ich für Interessenten eine kleine Einführung und eine Linkliste veröffentlicht.






















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