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	<title>Holysheep.de &#187; Buddha</title>
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	<description>Das Jugendleiter Magazin mit Ideen, Spielen, Videos und Geschichten</description>
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		<title>Teil 3: Die Grundanschauung des Buddhismus</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 12:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buddha]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Grundanschauungen des Buddhismus möchte ich hier in drei große Gruppen gliedern. 1.Die Vorstellungen von der ewigen Welt Die Welt so wie wir sie kennen ist im Buddhismus nur eine von vielen. Der Buddhismus kennt keinen ersten Weltanfang, sondern nur eine anfangs- und endlose Reihe von Weltentstehungen und Weltuntergängen, die aber nur scheinbar sind, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span>Die Grundanschauungen des Buddhismus möchte ich hier in drei große Gruppen gliedern. </span></p>
<p class="MsoListParagraph"><strong><span><span>1.</span></span></strong><strong><span>Die Vorstellungen von der ewigen Welt</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die Welt so wie wir sie kennen ist im Buddhismus nur eine von vielen. Der Buddhismus kennt keinen ersten Weltanfang, sondern nur eine anfangs- und endlose Reihe von Weltentstehungen und Weltuntergängen, die aber nur scheinbar sind, da die Welt ja eine ewige Welt ist. Man glaubt, dass unsere Welt nur eine von vielen in diversen möglichen Weltsystemen ist.Diese Parallelweltenvorstellung ermöglicht es mal in einer, mal in der anderen Welt wiedergeboren zu werden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Jedes Weltsystem gliedert sich in drei Regionen auf:</span></p>
<p class="MsoNormal"><a class="highslide" href="http://holysheep.de/wp-content/uploads/2008/12/weltvorstellung-buddhismus.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1436" title="weltvorstellung-buddhismus" src="http://holysheep.de/wp-content/uploads/2008/12/weltvorstellung-buddhismus.png" alt="weltvorstellung-buddhismus" width="420" height="420" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span>Wenn der Weltablauf sich in einer absteigenden Phase befindet, die Welt scheinbar dem Untergang entgegengeht, erscheint in unserer sichtbaren Welt, der Region der Sinnenlust, ein Buddha, wie der Begründer des Buddhismus, 560-480 v. Chr., der den Menschen die in Vergessenheit geratene Lehre neu verkündigt. Es gab angeblich vor Sithatta schon einige andere Buddhas.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Im Buddhistischen Kanon ist auch schon der künftige Buddha namentliche genannt, der Buddha Maitreya, der in einigen Jahrtausenden erscheinen soll und zurzeit sich noch im Götterhimmel aufhält, um zur Buddaschaft heranzureifen.</span></p>
<p class="MsoListParagraph"><strong><span><span>2.</span></span></strong><strong><span>Die Vorstellungen Buddhas vom Menschen</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span>Um das Menschenbild mit einem Wort zusammenzufassen ist wohl das Wort materialistisch das treffendste. Alles was wahrgenommen wird, insbesondere der Mensch, besteht aus vielen Daseinsfaktoren (= Dhammas). Jede Substanz ist eine Zusammensetzung aus vielen Einzelfaktoren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>So war es für Buddha ein leichtes den Menschen in seine Einzelfaktoren aufzugliedern.Das Wort „dham“, dessen Wortbedeutung im Grunde „tragen“ ist, umschreibt alles, was irgendwie als ein Träger allen Daseins gilt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Nach dem buddhistischen Pali Kanon sind es fünf Gruppen von Daseinsfaktoren, die zusammengenommen, so die Vorstellung Buddhas, ein menschliches Lebewesen ausmachen:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span><a class="highslide" href="http://holysheep.de/wp-content/uploads/2008/12/mensch-faktorenwesen.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1437" title="mensch-faktorenwesen" src="http://holysheep.de/wp-content/uploads/2008/12/mensch-faktorenwesen.png" alt="mensch-faktorenwesen" width="240" height="240" /></a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die einzelnen Faktoren können von Mensch zu Mensch unterschiedliche Faktoren aufweisen. Wenn ein Mensch z.B. bei Faktor 1. dem Körperlichen eine hohe Qualität hat ist es ein schöner Mensch. Der Mensch ist also ein Faktorenwesen!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Was Buddha mit seinem Schema des menschlichen Lebens noch besonders zu verstehen geben wollte, ist, dass es im Menschen keine unsterbliche Seelensubstanz gibt, die sich nach dem Tode vom Körper trennt und in einen neuen Körper eingeht. Das, was die Hindus für die Seele halten, für den Atman, ist für Buddha nichts anderes als das, was sich in der fünften Gruppe der Daseinsfaktoren vorfindet, nämlich das Bewusstsein in Gestalt von Denk- und Erkenntnisfähigkeit. Man könnte also sagen, dass es sich um eine Art Atomlehre handle.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Folglich bedeutet dies: Vom Menschen kann nicht gesagt werden „ich esse“, sondern immer nur „es isst“, weil es immer nur gewisse Faktoren sind, die in ihrem Zusammenwirken die Tätigkeit des Essens in Aktion setzen. Wer den Menschen also als eine Person / ein Individuum ansieht, liegt nach Buddha total falsch. </span></p>
<p class="MsoListParagraph"><strong><span><span>3.</span></span></strong><strong><span>Die buddhistische Ethik</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span>Der Buddhismus trennt die Menschen nicht nach Herkunft, Glaube, Rasse und Kaste, sondern nach den jeweiligen moralischen Qualitäten. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die Erkenntnis dessen, was gut und böse ist, lässt sich rational begründen. Dem Buddhismus gilt als gut, was zur Erlösung hinführt, als nicht gut, was von ihr wegführt. Hierbei handelt es sich um eine individuelle Gesinnungsethik! </span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span>„Das eigene Heil gib nimmer auf um fremden, noch so grossen Heils. Hast du das eigene Heil erkannt, gedenke eifrig deiner selbst.“</span></em><span> – Buddha</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Buddha machte dieses Prinzip des Erlösungsegoismus durch folgendes Gleichnis noch besonders klar anschaulich: <em>„Ein Akrobat ließ seinen Schüler auf die Bambusstange steigen, die er selbst auf der Stirn, der Schulter Balancieren wollte und sagte zu ihm; „Jetzt achte auf mich, und ich werde auf dich achten, dann werden wir mit unseren Künsten Erfolg haben.“ Da sagte der Schüler: „So geht das nicht, Meister. Achte auf dich und ich werde auf mich selbst achten. Das ist das richtige Verfahren.“</em></span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span>So sollt ihr auf euch selbst achten, dann achtet ihr zugleich auf die anderen, weil sie einem guten Beispiel folgen.“</span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span>Fazit: Totaler Egoismus.</span></p>
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		<title>Teil 2: Fakten über Buddha</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 19:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buddha]]></category>
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		<category><![CDATA[Sithatta]]></category>

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		<description><![CDATA[Buddha lebte in den Jahren 560-480 v. Chr. Sein eigentlicher Name war gar nicht Buddha, denn bei der Bezeichnung Buddha handelt es sich um einen Titel welcher mit einer besonderen Funktion verbunden wird. Sein eigentlicher Name lautete &#8220;Sithatta&#8221;. Der Name seines Vaters war Schuttodhana, der seiner Mutter Maja. Sein Vater war ein Radscha (=Fürst), noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Buddha lebte in den Jahren 560-480 v. Chr. Sein eigentlicher Name war gar nicht Buddha, denn bei der Bezeichnung Buddha handelt es sich um einen Titel welcher mit einer besonderen Funktion verbunden wird. Sein eigentlicher Name lautete &#8220;Sithatta&#8221;. Der Name seines Vaters war Schuttodhana, der seiner Mutter Maja. Sein Vater war ein Radscha (=Fürst), noch dazu ein reicher, er ermöglichte Sithatta (Buddha) ein prunkvolles Leben. Er besaß viele Paläste.</p>
<p>Seine Mutter starb bei der Geburt in einem Park. Im Anschluss heiratete der Vater die Schwester der Mutter, welche Sithatta verwöhnte.</p>
<p>Im Laufe seines Lebens fingen die Gelage die in den Familienpalästen veranstaltet wurden Sithatta an zu ekeln. Die Menschen zu sehen, wie sie nach einer durchzechten Nacht in den Räumen verteilt lagen und ihnen die Sabber aus dem Mund lief erweckte in Sithatta tiefe Abneigung. Er ging ins andere Extrem: In das der &#8220;Selbstkasteiung&#8221;. Zeitweise aß er nur ein Hirsekorn pro Tag!</p>
<p>Was Buddha selbst lehrte hatte er bereits selbst erfahren. Er sprach nicht wie ein Blinder von der Farbe. Sithatta war ein Samana (= ein für sich erlösung Suchender). Mit 29 ging er für ganze 7 Jahre Tag für Tag auf die Suche, bis er im 36 Lebensjahr seine Erlösungserkenntnis hatte.</p>
<p>Der Titel Buddha bedeutet soviel wie Erwachter, oder auch Erleuchteter. Wobei letzteres laut Wikipedia eine nicht so gute Übersetzung sei.</p>
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		<title>Teil 1: Die Merkmale des Buddhismus</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 15:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich willkommen zu unserer Schnellübersicht zum Buddhismus. In diesem Artikel werden wir uns die grundlegenden Merkmale des Buddhismus näher ansehen. Es ist wichtig zu wissen, dass der Buddhismus aus dem Hinduismus heraus entstanden ist. Dem Hinduismus widme ich mich dann in einem anderen Artikel. Die Merkmale des Buddhismus lassen sich am besten in 3 kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span>Herzlich willkommen zu unserer Schnellübersicht zum Buddhismus. In diesem Artikel werden wir uns die grundlegenden Merkmale des Buddhismus näher ansehen. Es ist wichtig zu wissen, dass der Buddhismus aus dem Hinduismus heraus entstanden ist. Dem Hinduismus widme ich mich dann in einem anderen Artikel.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die Merkmale des Buddhismus lassen sich am besten in 3 kleinen Blöcken veranschaulichen. Dem Gottesbild, dem Nirvana und dem mittleren Weg.</span></p>
<p class="MsoNormal">Nun zum Gottesbild: Der Buddhismus ist eine Religion ohne Erlösergott. Buddha selbst wertete Götter stark ab und ging sogar so weit, dass er von den Göttern als „unerlöste Wesen“ sprach. Also kann man von dem Buddhismus als einer „atheistischen“ Religion sprechen, wobei hier zu beachten ist, dass atheistische als eine Eigenschaft von vielen zu verstehen ist.</p>
<p class="MsoNormal"><span>Das Nirvana: Der Buddhismus möchte einen Weg zur Erlösung des Menschen aus dem Kreislauf seiner Wiedergeburten finden. Hendrik Kraemer sagte einmal: „Der Buddhismus istdas radikalste System der Selbsterlösung des Menschen, das jemals in der Welt ausgedacht worden ist.“ Für Buddha war klar, dass man sich nur als Mönch auf diesen Erlösungsweg begeben konnte. Er empfahl nicht zu heiraten, sondern sein ganzes Leben für die Selbsterlösung zu geben. Der Buddhismus ist eine dem Menschen alles abverlangende Religion. Der Zielpunkt der Erlösung ist das Nirvana, ein unbeschreibbarer Zustand der vollkommenen Leidenserlöstheit. In ihm herrscht vollkommene Ruhe, jedes Leben ist erloschen. Das Nirvana versteht sich als ein Zustand jenseits von Sein und Nichtsein. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Der mittlere Weg: Der Buddhismus kennt zwei Extreme und die gilt es zu vermeiden. Der mittlere Weg vermeidet einerseits Lust und andererseits Selbstquälerei. Die goldene Mitte kann nur eingehalten werden, wenn man gleich weit weg von beiden Extremen lebt. Wer diesen mittleren Weg geht, wird moralisch immer besser. Der Erlösungsstrebende wird durch den „Mittleren Weg“ in einen meditiativen Zustand versetzt, bei dem er sich selbsterlösungsbewusst machen könne. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Der Buddhismus ist also eine meditative, moralische und radikale Selbsterlösungslehre des Menschen die Buddha aufgrund religiöser Selbsterfahrung für sich gefunden zu haben glaubte.</span></p>
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