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	<title>Holysheep.de &#187; Seelsorge</title>
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	<description>Das Jugendleiter Magazin mit Ideen, Spielen, Videos und Geschichten</description>
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		<title>Pure Angst!</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 05:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen / Tools / Anleitungen / Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Seelsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[In Gesprächen mit Jugenlichen in meiner Jugendarbeit, kommt regelmässig ein Thema zur Sprache: &#8220;Angst&#8221;! In der Tiefenanalyse  zum Thema habe ich festgestellt, dass Angst als Thema sehr präsent ist und in Jugendstunden und persönlichen Themen seinen fest verankerten Platz hat. In den Gesprächen sehe ich Zukunftsängste, Erwartungsangst (Zeugnisse, Noten usw.), Angst vor Konsequenzen, Eltern oder einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Gesprächen mit Jugenlichen in meiner Jugendarbeit, kommt regelmässig ein Thema zur Sprache: &#8220;Angst&#8221;! In der Tiefenanalyse  zum Thema habe ich festgestellt, dass Angst als Thema sehr präsent ist und in Jugendstunden und persönlichen Themen seinen fest verankerten Platz hat.</p>
<p>In den Gesprächen sehe ich Zukunftsängste, Erwartungsangst (Zeugnisse, Noten usw.), Angst vor Konsequenzen, Eltern oder einfach Angst durch Überforderung.</p>
<p>Wie gehen wir in der Jugend mit dem Thema um?</p>
<blockquote><p>&#8220;Ist doch nicht so schlimm!&#8221;</p></blockquote>
<p>- Nehemen wir die Jugendlichen ernst in Ihrer Angst?</p>
<blockquote><p>&#8220;Ist doch ganz einfach&#8230;!&#8221;</p></blockquote>
<p>- Bieten wir die richtigen Alternativen?</p>
<blockquote><p>&#8220;Du musst das so sehen&#8230;!&#8221;</p></blockquote>
<p>- Bieten wir die richtige Sichtweise an?</p>
<p>Ich habe festgestellt, das Mädels ihre Angst offener teilen, wogegen Jugs die selbe s&#8230; angst haben &#8211; aber nur die Klappe halten! In Wikipedia wird beschrieben, das &#8220;Angst&#8221; ein bedrohliches Grundgefühl ist mit einer gehörigen Packung Besorgnis.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angst">http://de.wikipedia.org/wiki/Angst</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Angst in der Bibel</h1>
<p>Wenn wir das Wort &#8220;Angst&#8221; in der NGÜ suchen (Nur Psalmen und NT) fallen ein paar gute Zusammenhänge auf.</p>
<p><a href="http://www.bibleserver.com/search/NG%C3%9C/angst/1">http://www.bibleserver.com/search/NG%C3%9C/angst/1</a></p>
<h2>1. Angst aus Schuld</h2>
<p><a id="s38ref19069018link" href="http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/Psalm69%2C18">Ps 69,18</a> Verbirg dein Gesicht nicht vor mir, deinem Diener, denn mir ist angst und bange. Antworte mir doch rasch!</p>
<h2>2. Angst aus Unglauben</h2>
<p><a id="s38ref41004040link" href="http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/Markus4%2C40">Mk 4,40</a> »Warum habt ihr solche Angst?«, sagte Jesus zu seinen Jüngern. »Habt ihr immer noch keinen Glauben?«</p>
<h2>3. Angst aus Unwissen oder fehlender Reife</h2>
<p><a id="s38ref40025025link" href="http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/Matth%C3%A4us25%2C25">Mt 25,25</a> Deshalb hatte ich Angst und vergrub dein Talent in der Erde. Hier hast du zurück, was dir gehört.‹</p>
<h2>4. Angst vor Menschen</h2>
<p><a id="s38ref19049006link" href="http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/Psalm49%2C6">Ps 49,6</a> Warum sollte ich mich fürchten in schweren Tagen? Warum sollte ich Angst haben vor Menschen, deren Bosheit mich verfolgt?</p>
<h2>5. Angst vor Konsequenzen</h2>
<p><a id="s38ref45013005link" href="http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/R%C3%B6mer13%2C5">Röm 13,5</a> Es ist also notwendig, sich &#8216;dem Staat&#8217; unterzuordnen, und das nicht nur aus Angst vor der Strafe, sondern auch, weil das Gewissen es fordert.</p>
<h2>6. Angst aus falscher Lehre</h2>
<p><a id="s38ref53002002link" href="http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/2.Thessalonicher2%2C2">2Thess 2,2</a> Lasst euch nicht so schnell durcheinander bringen oder gar in Angst und Schrecken versetzen durch die Behauptung, der Tag des Herrn habe schon begonnen – ganz gleich, ob diese Behauptung sich auf eine vermeintliche Eingebung des Heiligen Geistes stützt oder auf eine fälschlich uns zugeschriebene mündliche Äußerung oder auf einen Brief, der angeblich von uns stammt.</p>
<h2>7. Angst vor Gerüchten</h2>
<p><a id="s38ref19112007link" href="http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/Psalm112%2C7">Ps 112,7</a> Vor einem schlimmen Gerücht hat er keine Angst; sein Herz ist zuversichtlich, voll Vertrauen auf den Herrn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Wie sehen die Alternativen aus im Umgang mit der Angst?</strong></p></blockquote>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a1/Scared_Girl.jpg" alt="Angst" width="500" height="500" /></p>
<h2></h2>
<h2>Gegen die Angst hilft&#8230;</h2>
<ul>
<li>Zu wissen das Gott größer ist als die Menschen und er Gerecht ist</li>
</ul>
<p><a id="s38ref19010018link" href="http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/Psalm10%2C18">Ps 10,18</a> Du wirst den Verwaisten und den Unterdrückten zu ihrem Recht verhelfen. Du wirst nicht zulassen, dass Menschen auf der Erde Angst und Schrecken verbreiten.</p>
<ul>
<li>Zu wissen, das wo &#8220;er&#8221;  (also Gott selber) ist ich keine Angst haben brauche</li>
</ul>
<p><a id="s38ref19034005link" href="http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/Psalm34%2C5">Ps 34,5</a> Ich suchte die Nähe des Herrn – und er hat mir geantwortet: Er rettete mich aus aller Angst.</p>
<ul>
<li>Mit der Power deines Herrn zu rechnen</li>
</ul>
<p><a id="s38ref40008026link" href="http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/Matth%C3%A4us8%2C26">Mt 8,26</a> Aber Jesus sagte zu ihnen: »Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen?« Dann stand er auf und wies den Wind und die Wellen in ihre Schranken. Da trat eine große Stille ein.</p>
<ul>
<li>Zu wissen, das &#8220;Er&#8221; es ist</li>
</ul>
<p><a id="s38ref43006020link" href="http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/Johannes6%2C20">Joh 6,20</a> Aber er rief ihnen zu: »Ich bin&#8217;s! Habt keine Angst!«</p>
<ul>
<li>Zu wissen, das Dein Status bei Gott (als Gotteskind) sich niemals ändern wird</li>
</ul>
<p><a id="s38ref45008035link" href="http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/R%C3%B6mer8%2C35">Röm 8,35</a> Was kann uns da noch von Christus und seiner Liebe trennen? Not? Angst? Verfolgung? Hunger? Entbehrungen? Lebensgefahr? Das Schwert ´des Henkers`?</p>
<ul>
<li>Zu wissen, das ich vollkommen Geliebt bin und alle Konsequenzen der schuld schon erledigt sind!</li>
</ul>
<p><a id="s38ref62004018link" href="http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/1.Johannes4%2C18">1Joh 4,18</a> Wo die Liebe regiert, hat die Angst keinen Platz; ´Gottes` vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Angst hat man nämlich dann, wenn man mit einer Strafe rechnen muss. Wer sich also noch ´vor dem Gericht` fürchtet, bei dem ist die Liebe noch nicht zum vollen Durchbruch gekommen.</p>
<p>Die Konsequenz der Angst ein riesen Hindernis, bringt Lähmung und Stillstand, wenn wir sie nicht ernst nehmen und die Tools der Bibel anwenden um dieses Imaginäre Grundgefühl durch Glauben umzuwandeln! Ich bin der festen Überzeugung, das uns Gott alle Hilfsmittel anbietet, die wir brauchen um genau dies zu vermitteln! Viel Spass dabei!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Weiteres Material zu dem Thema</h2>
<p>Fotostream von Nightmares Fear Factory:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/nightmaresfearfactory/">http://www.flickr.com/photos/nightmaresfearfactory/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Artikelfoto: <a href="http://www.sxc.hu/browse.phtml?f=profile&amp;l=Sammylee">Sammylee via sxc.hu</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der innere Krieg am Beispiel von Abtreibung</title>
		<link>http://holysheep.de/der-innere-krieg-am-beispiel-von-abtreibung</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 08:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher / Zeitschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten / Zitate / Fakten / Anekdoten / Witze]]></category>
		<category><![CDATA[Abrtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Der innere Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[geistliche Kampfführung]]></category>
		<category><![CDATA[Jay E. Adams]]></category>
		<category><![CDATA[Römer 7]]></category>
		<category><![CDATA[Römer 8]]></category>
		<category><![CDATA[Seelsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Christ befindet man sich in einem geistlichen Krieg. Wer Römer Kapitel 7 und 8* kennt und mit seinem Leben verglichen hat, der weis es. Das Gute ist, dass man diese geistliche Auseinandersetzung gewinnen kann. Wie man das anstellt, schreibt Jay Adams in seinem Buch „Der innere Krieg“: „Erfolg oder Misserfolg im inneren Krieg hängen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica} p.p2 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica; min-height: 14.0px} li.li1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica} span.s1 {letter-spacing: 0.0px} ol.ol1 {list-style-type: decimal} -->Als Christ befindet man sich in einem geistlichen Krieg. Wer Römer Kapitel 7 und 8* kennt und mit seinem Leben verglichen hat, der weis es. Das Gute ist, dass man diese geistliche Auseinandersetzung gewinnen kann. Wie man das anstellt, schreibt Jay Adams in seinem Buch „Der innere Krieg“:</p>
<p>„Erfolg oder Misserfolg im inneren Krieg hängen davon ab [...] ob ein Christ die Hilfe des Heiligen Geistes in Anspruch nimmt oder nicht. Gott hat ihn uns nicht umsonst gegeben. Das will Paulus in Römer 7 und 8 sagen. Er legt dort dar, dass das Gesetz weder erretten noch heiligen kann. Was ist dann sein Zweck? Es erfüllt seine Aufgabe, wenn es ein <em>Zuchtmeister </em>wird, um uns zu Christus zu führen (Gal 3,24). Dabei zeigt es uns, dass wir einen brauchen, der uns rettet und heiligt. In ihm wird Gottes Maßstab für ein heiliges Leben sichtbar.</p>
<p>Doch die bloße Feststellung, dass der Sieg in den unterschiedlichen Kämpfen unseres Lebens von der Inanspruchnahme der Kraft des Heiligen Geistes abhängt, ist ziemlich nebulös, bestenfalls geheimnisvoll. Zu oft steht die Frage nach dem „Wie“ im Raum. Man fragt sich: „Was bedeutet das? Wie sieht das aus: sich auf den Heiligen Geist zu verlassen und seine Kraft nutzbar zu machen?“ [...]</p>
<p>Um der Antwort näher zu kommen, wollen wir zum Beispiel Mildred zurückkehren. Wir liessen sie in einer misslichen Lage zurück. Ihr Gewissen war ernstlich abgestumpft worden, weil sie aufbegehrte und Lug und Trug der ungläubigen Freunde immer wieder hinnahm. Aufgrund ihrer sündigen Natur hatte sie ohne Zutun von aussen auch unzählige Begründungen für ihr sündiges Verhalten erfunden. Trotzdem funktionierte ihr Gewissen noch so gut, dass sie erkannte: Es ist Mord! Und genau das starrte ihr ins Gesicht: Mord in seiner ganzen Abscheulichkeit als Entscheidung fürs Leben!</p>
<p>Sie war durch ihr bisheriges arrogantes und ausschweifendes Leben so schwach geworden, dass sie nicht genug motiviert war, um zu widerstehen. Dennoch erinnerte sie sich beim Nachdenken über die ihr offenstehenden Möglichkeiten an ihre christliche Erziehung und die Lehren des Wortes Gottes, von denen sie zuhause und in der Gemeinde gehört hatte. So beschloss sie aus einer Mischung von Angst, Sentimentalität, Halbherzigkeit gegenüber Gott oder aus welchem Motiv auch immer, <strong>die Abtreibung nicht durchführen zu lassen</strong>. Sie wusste nicht, was sie stattdessen tun sollte, aber sie sagte sich: „Das kann ich nicht tun!“ Sie war verwirrt, kam sich schmutzig vor und gab trotz allem die Hoffnung auf eine andere Lösung nicht auf. Ihr schien, als wäre sie „ein <strong>umkämpftes Schlachtfeld</strong>“. Sie erzählte Rob von ihren Absichten.</p>
<p><strong>Rob</strong>: „Was? Du hast vor, nicht abtreiben zu lassen? Das verdirbt uns den ganzen Spaß. Das kann doch nicht dein Ernst sein&#8230;!“</p>
<p><strong>Mildred</strong>: „O Rob, der Gedanke, diesem kleinen Kind das Leben zu nehmen, ist so schrecklich. Ich kann‘s halt nicht. Es wäre Mord.“</p>
<p><strong>Rob</strong>: „Mildred, ich habe dir hundertmal gesagt: „Das ist kein Kind.“ Es ist nur ein Fetzen Gewebe. Eine Abtreibung ist nichts weiter als sich den Blinddarm herausnehmen zu lassen.“</p>
<p><strong>Mildred</strong>: „Nein, Rob, es ist ein <em>Kind</em>. Das weis ich ganz genau, und ich werde es <em>nicht</em> töten!“</p>
<p><strong>Rob</strong>: „Denkst du vielleicht, ich lasse dich überall herumlaufen und erzählen, dass ich dich geschwängert habe? Du bist verrückt! Und was ist mit dem Kind &#8211; wie hast du dir das vorgestellt? Es wird alles verderben.“</p>
<p><strong>Mildred</strong>: „Ich dachte &#8230; ich dachte, vielleicht wirst du mich heiraten, Rob. Dann könnten wir unser Kind großziehen. Du würdest einen guten Vater abgeben.“</p>
<p><strong>Rob</strong>: „Einen Vater? Ha! Das ich nicht lache. Ich? Dich <em>heiraten</em>? Jetzt weis ich, dass du verrückt bist. He! Moment mal &#8211; willst du <em>deswegen </em>das Kind behalten, damit du mich erpressen kannst, dich zu heiraten? Nein, um alles in der Welt &#8230;!“</p>
<p><strong>Mildred</strong>: „Nein, Rob; ich versuche nicht, dich zu erpressen. Ich kann unser Kind einfach nicht umbringen.“</p>
<p><strong>Rob</strong>: „<em>Unser </em>Kind? Das denkst du! Ich will dir sagen, was du tun kannst: Nimm <em>dein </em>Kind mit zu „Mami und Papi“ nach Hause und zu deiner Gemeinde, von der du immer erzählst, doch erwarte nicht von <em>mir</em>, dass ich noch irgend etwas damit zu tun habe. Mögen sie herausfinden, was mit deinem Kind geschehen soll. Zwischen uns ist es aus!“</p>
<p><strong>Mildred</strong>: „O Rob! Du sagtest, du liebst mich. Ich dachte&#8230;“</p>
<p><strong>Rob</strong>: „Wie dumm bist du eigentlich? Ich gehe!“</p>
<p>Und er ging tatsächlich. Es dauerte eine Weile, bis Mildred im „fernen Land“ (Vgl. Luk 15,13) wieder zur Besinnung kam. Sie überlegte sich folgendes: „In Wirklichkeit bin ich Rob und meinen sogenannten Freunden gleichgültig. Sie haben mich eiskalt stehen gelassen. Das wusste ich noch nicht, als es mir so gut ging. Zu Hause war ich besser dran, selbst wenn es da immer wieder mal Streit gab. Meine Rückkehr wird den Eltern weh tun, aber ich habe sie ja schon so sehr verletzt. Nun, in einem hat Rob recht: Sie lieben mich wirklich und sie werden wissen, wie mir zu helfen ist. Ich geh nach Hause. Bloß nicht länger mit einer Bande potentieller Mörder herumlaufen! Es ist besser, nach Hause zu gehen, selbst wenn ich vor Mutter und Vater auf allen vieren kriechen muss!“</p>
<p>Mildred ging also nach Hause, Ihre Eltern waren wegen ihrer Sünde tief traurig, gleichzeitig aber dankbar dafür, dass ihre Gebete erhört worden waren, indem Mildred zurückkehrte. Nachdem sie sich versöhnt und alle richtig ausgeweint hatten (keiner verlangte von Mildret, „auf allen vieren zu kriechen“; vgl. Luk 15), setzten sie sich hin, um das Problem des zu erwartenden Kindes anzupacken. Doch keiner wusste, wie. Deshalb riefen sie einen Ältesten der Gemeinde an, und sie vereinbarten einen Besuch bei ihm. Nach drei seelsorgerlichen Gesprächen mit Mildred und ihren Eltern geschah folgendes:</p>
<ol>
<li>Mildred wurde zu aufrichtiger Buße vor Gott geführt.</li>
<li>Sie suchte die Vergebung bei Gott, Eltern und Ältesten (als Vertreter der Gemeinde). Diese vergaben ihr, nachdem sie ihr Bekenntnis gehört hatten, im Namen der Gemeinde.</li>
<li>Die Ältesten informierten im Auftrag von Mildred die Gemeinde, dass sie schwanger geworden sei, ihre Sünde gegen Gott und Menschen bekannt und Vergebung erfahren habe. Außerdem belehrten sie die Geschwister darüber, dass Gott nun von ihnen erwarte, Mildred zu ermuntern und sie wieder in Liebe anzunehmen (2Kor 2,7f.) Sie sollten ihr alle erdenkliche Hilfe bei der Wiedereingliederung in die Gemeinschaft leisten.</li>
<li>Die Ältesten belehrten die Gemeinde auch darüber, dass diese Angelegenheit nun abgeschlossen und durch die Vergebung bereinigt sei. Deshalb dürfe keiner mehr darüber reden oder Mildred meiden. Wer das dennoch tue, müsse unter Umständen mit Gemeindezucht rechnen.</li>
</ol>
<p>Dies hatte zur Folge, dass nach dem Ende des Gottesdienstes aus dem ganzen Saal Menschen mit Tränen in den Augen zu Mildred kamen und sie umarmten. Sie sicherten ihr ihre Liebe und ihr Mitgefühl zu und hießen sie wieder in der Gemeinschaft der Geschwister willkommen. Danach gab es viele verschiedene Initiativen von Seiten der Gemeinde, Mildred zu helfen. Diese Anteilnahme erreichte den Höhepunkt in einer Veranstaltung, zu der jeder ein Geschenk für Mildred und ihr Kleines mitbrachte.</p>
<p>Was war hier geschehen? Drücken wir es so aus: Der Teufel wurde auf dem Schlachtfeld in Mildreds Leben besiegt. Dabei waren mehrere Siege errungen worden. [...]“</p>
<p>*Beachte, dass weder in Römer 7 und 8 noch in Galater 5 der Teufel oder seine Engel erwähnt werden. Der eigentliche Kampf spielt sich zwischen Geist und Fleisch ab. Satan und die Welt können zwar das Fleisch versuchen, aber sonst nichts weiter tun, sagt Jay E. Adams. Das ist für uns natürlich trotzdem genug, da uns der Kampf gegen das heimtückische Fleisch selbst ganz schön zu schaffen macht.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/385666405X?ie=UTF8&amp;tag=ianddeeinfmeh-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=385666405X"><strong>Adams</strong>, Jay E.: Der innere Krieg. Eine biblische Strategie für geistliche Kampfführung, Berneck 1991, 71ff.</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=ianddeeinfmeh-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=385666405X" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
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