In seinen Confessiones (=Bekenntnisse) schreibt Augustin, wie er über das Lesen der Platoniker zum lebendigen Glauben an Jesus Christus gefunden hat:
“… dann sollte mir mit voller Deutlichkeit aufgehen, welcher Unterschied besteht zwischen (philosophischer) Vermessenheit und (demütigem) Bekennen (lat. confessio), zwischen denen, die wohl sehen, wohin man zu gehen hätte, aber den Weg nicht wissen …”
“Und allmählich fand ich nun alles Wahre, was ich dort (bei den Platonikern) gelesen, auch hier wieder, hier jedoch nicht ohne den Preis deiner (hier: Gott)… Von alledem liest man bei jenen Philosophen nichts: … vom “Opfer, wie du es willst, dem zerbrochenen Geist, dem zerknirschten und zerschlagenen Herzen” (Psalm 50(51),19), vom Heil für alles Volk … Niemand vernimmt da den, der einlädt: “Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid” (Matthäus 11,28f.); sie verschmähen es, von dem “zu lernen, der da sanftmütig und von Herzen demütig” ist (Matthäus 11,25) …”






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